Army of Two: The Devil’s Cartel
Und nun...ein weiterer Shooter.
Gleich beim Titelbild könnte man meinen, hier erwartet uns doch glatt 08/15 Murica Shooter kost vom aller feinsten. Dumme Sprüche, Ballern was der Button hält und miese Story. Und ja, wir werden auch hier nicht enttäuscht. Doch stopp, sehen wir über den nichtsaussagenden Intro hinweg zeigt der Spieleinsteig (Tutorial) an dieser Stelle durchaus Potenzial und glänzt mit toller Grafik und netter Zerstörung. Das Bild wird leider schon verunreinigt durch super prollige Hip hop Musikuntermalung während wir zum abertausendstenmal gelehrt bekommen wie man eine Schusswaffe bedient.
Das Tutorial beendet begeben wir uns aus meiner Sicht ohne ersichtlichen Grund in Krisengebiete und fangen nach ein paar wunderbar dämlichen Sprüchen auch gleich mit der Ballerorgie an.
An dieser Stelle möchte ich sagen das das Spiel ein Taktik System mit 4 Kameraden (Welche Optional auch vom menschlichen Spielern bedient werden können) zur Verfügung stellt. Das ganze errinert ein bisschen an Rainbow Six vegas nur ist es hier einfach VÖLLIG überflüssig. Sobald der Gegner auch nur gesichtet wird, schießen meine tollwütigen Kameraden blind drauf los.
Die nicht weiter erwähnenswerte Story um die ach so coolen Typen endet ebenso schnell wie sie angefangen hat. Erwähnenswert ist an dieser Stelle vieleicht eher das unsere Freunde die vermeintlichen terroristen des Kartells zu MASSEN abschlachten und trotzdem noch einen sau dummen Spruch auf den Lippen haben wie "Jetzt ist er wohl ein Rotkehlchen was haha".
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Nun etwas zum Positiven, das ist nämlich ganz klar das Gameplay. Klar wir ballern uns jedes level aufs neue durch gegner horden deren KI so dumm ist das man denken könnte Affen hätten sie programmiert. Doch grade das gunplay stimmt. Krachige Waffensounds und zerstörungswut machen tatsächlich spaß und bieten Freunden der destruktiven Natur fast schon einen Kaufgrund.
Pro:
